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Am Sportzentrum vom TuS Bommern sind zwei Projekte vordringlich – Sonderumlage für Mitglieder beschlossen.

Das 2007 fertiggestellte Sportzentrum des TuS Bommern ist in die Jahre gekommen und benötigt in mehreren Bereichen größere Sanierungen. Heribert Zachhuber, Ulrich Zappe und Frank Duckstein gehören einem zehnköpfigen Team an, das sich ehrenamtlich um alle relevanten Vereinsaufgaben kümmert.

Das Trio ist in diesem Team vor allem für den handwerklichen Bereich zuständig und hat eine einmalige Sonderumlage für alle Mitglieder angeregt, die auf der Jahreshauptversammlung 2025 verabschiedet wurde.

Knapp 40.000 Euro kommen auf diesem Weg zusammen. „Damit wollen wir die Kosten für zwei Sanierungsprojekte decken“, verrät Frank Duckstein. Natürlich sind zusätzlich auch freiwillige Spenden auf das Konto des Vereins willkommen.

„Einfach eine beliebige Summe auf das Vereinskontoeinzahlen und mit dem Betreff ‚Spende Halle‘ versehen“, erklärt Oliver Kurz, Präsidiumsmitglied des TuS Bommern.

In diesem Jahr beschäftigt sich Projekt 1 mit der Teilsanierung der Fassade am Sportlereingang und der Sockelsanierung auf der Schulhofseite. In beiden Bereichen dringt durch Beschädigungen Feuchtigkeit ins Gebäudemauerwerk ein.

Im zweiten Projekt geht es um die Instandsetzung und Renovierung des kompletten Kabinen- und Duschbereichs für die Sporthalle. Alles soll instandgesetzt und gestalterisch überarbeitet werden. Hier ist vorgesehen, sämtliche Schäden aus der langjährigen Nutzung sowie bauliche Schäden fachgerecht zu sanieren. Ferner ist ein vollständiger Neuanstrich und damit eine gestalterische Aufwertung vorgesehen.

Es gibt also viel zu tun, zumal es sich beim TuS-Bommern-Sportzentrum nicht um eine städtische Halle handelt. Aber, wie Frank Duckstein sagt: „Es gibt ja den schönen Spruch: Eigentum verpflichtet.“

Spendenkonto:
TuS Bommern 1879 e.V.
IBAN: DE34 4525 0035 0000 3772 59
„Spende Halle“

Liebe Vereinsmitglieder,

wie ihr evtl. schon mitbekommen habt, wurde auf der Jahreshauptversammlung 2025 eine einmalige Sonderumlage für alle Vereinsmitglieder verabschiedet. Auf uns als Verein und Halleneigentümer kommen leider in der nächsten Zeit immense Instandhaltungs- und Reparaturkosten zu und dabei war die jetzige Situation und das Ausmaß des Wasserschadens noch nicht einmal bekannt zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung.

Daher bietet der Hauptverein eine Infoveranstaltung diesbezüglich an, die wir an zwei Terminen anbieten. Nachfolgend könnt ihr euch dazu anmelden:

11. Februar 2026 | 19.00 Uhr | Sportzentrum/Mulitifunktionsraum
Jetzt anmelden

19. Februar 2026 | 20.15 Uhr | Sportzentrum/Mulitifunktionsraum
Jetzt anmelden

 

Das sind die beschlossenen Sonderumlagesätze:

  • Erwachsene Einzelmitglied 50,00 €
  • Kind Einzelmitglied 25,00 €
  • Familienmitglied 100,00 €
  • Passivmitglied (TuS Light) 25,00 €

Sie sollen in zwei Tranchen im April und Oktober eingezogen werden.

Projekt 1: Teilsanierung Fassade Sportlereingang/Sockelsanierung Schulhofseite
Beide Bereiche sind nach rund 20 Jahren Nutzung stark beschädigt. In beiden Bereichen dringt durch die Beschädigungen Feuchtigkeit ins Gebäudemauerwerk ein und kann es nachhaltig beschädigen.

Projekt 2: Instandsetzung / Renovierung des Eingangs- und Flurbereichs sowie der Kabinen- und Duschbereiche (Sportbereich)
Der gesamte Bereich soll nach rund 20 Jahren Nutzung instand gesetzt und gestalterisch überarbeitet werden. Hierzu ist vorgesehen, sämtliche Schäden aus der langjährigen Nutzung sowie bauliche Schäden (z. B. Setzrisse, Erneuerung der Silikonfugen) fachgerecht zu sanieren. Darüber hinaus sind ein vollständiger Neuanstrich sämtlicher Bereiche und damit eine gestalterische Aufwertung vorgesehen.

 

Am gestrigen Abend fand die Jahreshauptversammlung des TuS Bommern vor 67 stimmberechtigten Mitgliedern statt. Aus allen Abteilungen wurde umfassend berichtet, sodass ein guter Überblick über die Aktivitäten und Entwicklungen des vergangenen Jahres gegeben werden konnte.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Wir gratulieren herzlich

  • Karin Kriebel zu beeindruckenden 75 Jahren Mitgliedschaft,
  • Erik Jakobi zu 65 Jahren Vereinstreue,
  • sowie aus der Turnabteilung Ulrike Hartwig und Oliver Rabe zu 50 bzw. 60 Jahren Mitgliedschaft.

Diese außergewöhnlich langen Mitgliedschaften stehen für großes Engagement, Herzblut und eine tiefe Verbundenheit mit unserem Verein. Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Im Anschluss wurde intensiv über die zukünftige Ausrichtung des Vereins diskutiert. Zentrale Themen waren der Verbleib am derzeitigen Standort sowie die Fortführung des Pachtvertrags mit der Stadt Witten über das Jahr 2035 hinaus. Auch die finanzielle Entwicklung und Stabilität des Vereins standen im Fokus der Diskussionen.

Saskia Happ gab bekannt, dass sie und ihre Vertreterin Dr. Svea Hüning im Rahmen der JHV der Turnabteilung 2026 ihr Amt vorzeitig niederlegen werden.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Vorstellung des neuen Schutzkonzepts, das in den kommenden Tagen sowohl auf der Vereins-Homepage veröffentlicht als auch über die Trainer weitergegeben wird. Dieses Projekt liegt uns besonders am Herzen, da es den respektvollen und sicheren Umgang innerhalb des Vereins weiter stärkt.

Zum Abschluss möchten wir uns bei allen Mitgliedern, Übungsleitern und Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement und das gelebte „Wir-Gefühl“ im TuS Bommern bedanken.

Möge dieses Miteinander auch in Zukunft die Basis unseres Vereinslebens bleiben.

Ganz gleich, wo man nachfragte, mit wem man sich unterhielt - das Urteil zu diesem eindrucksvollen Sport-Wochenende am Bommerfelder Ring war eindeutig und vor allem extrem positiv. Mit der Ausrichtung des dritten Wettkampfes der Ninja-Bundesliga-Saison hat der TuS Bommern offenbar einen Volltreffer gelandet. Eine ganze Reihe von Aktiven, die bereits in der TV-Show „Ninja Warrior Germany“ über den Bildschirm flimmerten, gab sich auch im Wittener Sportzentrum die Ehre und riss das Publikum mit halsbrecherischen Aktionen, die viele in Staunen versetzten, mit.

„Das war einfach eine großartige Entscheidung, die Ninja-Bundesliga nach Witten zu holen. Auch die Resonanz ist richtig gut, schon am ersten Tag war die Halle voll“, freute sich auch TuS-Vereinsmanager Björn Pinno, dass so viele Neugierige den Weg in die Sporthalle gefunden hatten. Diese hatte durch die aufwendig errichteten Gerüste, die quasi den Kletter-, Balance- und Hangel-Parcours vereinten, ein ganz anderes Erscheinungsbild als sonst. Das machte schon Eindruck, einen genauen Blick auf die Metallkonstruktion zu werfen. „Wir haben in der Nacht zu Freitag hier bis 3 Uhr aufgebaut. Ich bin jetzt auch ziemlich durch“, gab Steffen Moritz, der Gründer und Geschäftsführer der Ninja-Bundesliga, ehrlich zu Protokoll.

Gut 60 Wittener Freiwillige testen den kniffligen Ninja-Parcours

Schon am Samstagvormittag, ehe die Top-Athletinnen und -Athleten dieses Sports ihre ersten Vorläufe bestritten, war mächtig was los in Bommeraner Sportzentrum. „Die Leute haben Schlange gestanden, um das hier mal testen zu können“, berichtete Jacek Steinert (49). Er ist selbst ein alter Hase in Sachen Ninjasport und war mit seinen Tipps für die rund 60 Freiwilligen im Wittener Premieren-Parcours ein idealer Begleiter. „Mich hat schon gewundert, wie viele Kinder auch mit dabei waren“, so Steinert. Offenbar greift die Ninja-Community immer weiter um sich und die Herausforderung, seinen Körper mal ein paar ganz speziellen Prüfungen zu unterziehen, ist riesengroß.

„Wir hatten ja am Donnerstag auch schon die Helene-Lohmann-Realschule hier, die mit einigen Schülern den Parcours durchlaufen konnte. Die waren dabei so gut, dass die Macher der Ninja-Bundesliga direkt ein paar Wildcards für den Drittliga-Wettbewerb am Sonntag vergeben haben“, so TuS-Manager Björn Pinno. „Es ist diese coole Kombination aus Breiten- und Spitzensport, die das hier so reizvoll macht.“ Der Bommeraner Funktionär wies allerdings darauf hin, dass die Veranstaltung ohne die finanzielle Unterstützung durch die Stadtwerke so nicht umsetzbar gewesen wäre. „Natürlich kostet das hier alles Geld, wenn das Helferteam der Ninja-Bundesliga die Gerüste schon Tage vorher aufbaut, damit das auch andere mal testen können.“

Weil diese spektakulären Wettbewerbe aber so gut ankamen, kann sich Björn Pinno gut vorstellen, dass es in absehbarer Zeit wieder einen Halt der Ninja-Bundesliga in Witten geben wird. „Wir sind dafür natürlich offen“, ließ er wissen, und auch Bundesliga-Gründer Steffen Moritz war nicht abgeneigt. „Dorthin, wo es uns mit der Veranstaltung leicht gemacht wird, kehren wir gerne wieder zurück. Und ich fand es hier in Witten richtig klasse. Ich habe viele begeisterte Leute getroffen.“

Höhepunkt des Wochenendes waren fraglos die Wettkämpfe der ersten Liga. Unter anderem mit der amtierenden Deutschen Meisterin Nicola Wulf, die sich auch in Bommern nach drei Durchgängen Platz eins in der Tageswertung sicherte. Allerdings hatte die 18-jährige Stuttgarterin, erfolgreichste Frau in der beliebten RTL-Show des vergangenen Jahres, an einer der letzten Parcours-Bahnen Pech. Ein Hindernis bekam sie nicht richtig zu fassen, stürzte aus rund drei Metern Höhe unglücklich auf die mehr als einen Meter dicke, mit Luft gefüllte Matte. „Irgendwie hat dabei etwas Knack gemacht. Wir fahren auf jeden Fall kurz ins Krankenhaus, um das überprüfen zu lassen“, teilte Wulf mit. Seit inzwischen sechs Jahren ist sie im Ninjasport aktiv, gehört längst zu den Stars der Szene.

Von einer Höchstschwierigkeit zur nächsten

Insgesamt zehn Frauen gingen in den Erstliga-Wettbewerb, Nicola Wulf gewann am Ende vor Rebecca Dißmann und Lotta Thies. Alle drei zeigten beeindruckende Fertigkeiten an den komplizierten Gerätschaften, die vor allem ein hohes Maß an Griffkraft erforderten. „Der Parcours hier, den unser Stefan Angermeier wie auch sonst überall entworfen hat, hat absolut internationales Niveau“, so Liga-Boss Steffen Moritz. Der den Bundesliga-Abend gemeinsam mit Frank Schmidpeter moderierte. Letzterer, der auch als Aktiver ins Rennen ging, erklärte dem Publikum fachkundig jede einzelne Station - so wurde der Wettkampf für so manchen Besucher noch transparenter. Am häufigsten ging ihm dabei der Begriff „Höchstschwierigkeit“ über die Lippen.

Deutsche Meisterin gewinnt in Witten - trotz Sturz

Die ehemalige Bundesliga-Turnerin Hannah Mees (25) aus Lebach im Saarland, die schon dreimal an der TV-Show teilgenommen hat, dort u. a. bereits ins Halbfinale kam, schaffte es am Samstag nicht ganz aufs Podium. Auch wenn sie sich vor gut zwei Jahren den Brustwirbel gebrochen hatte nach einem Trainingssturz von einem Ninja-Gerät, lässt sie dieser Sport einfach nicht los. „Es ist diese Lust, immer wieder neue Bewegungen kennenzulernen. Unsere Community ist richtig cool, über den Sport habe ich auch meinen Freund kennengelernt. Der Parcours hier in Witten ist schon recht schwierig, erfordert viel Kraftausdauer.“

Im Wettbewerb der Männer (insgesamt 21 Starter) setzte sich der erst 14-jährige Nils Rottstegge vor Mika Bertram und Frederik Becker durch. „Ich war heute ganz zufrieden mit mir - ich sag‘ mal: Das war eine Neun von Zehn. Die letzte Bahn ging schon sehr auf die Unterarme“, so der Gewinner aus Rhede, der in seiner Heimatstadt auch gute Trainingsmöglichkeiten ha. Sein großes Ziel: „Einmal an der RTL-Show teilnehmen. Aber das darf man erst ab 16, da muss ich noch warten.“

Wittener Top-Talent Ida Schulz belegt Platz fünf in der 2. Bundesliga

Auch am Sonntag ging es noch einmal hoch her im Bommeraner Sportzentrum, rund 30 Drittliga- und 60 Zweitliga-Aktive wollten schließlich auch noch ihr Glück versuchen. Dabei belegte der Wittener Jacek Steinert Rang zwei in seiner Altersklasse („das war heute ganz gut, aber nicht optimal“), die erst zwölfjährige Ida Schulz - ebenfalls aus der Ruhrstadt - landete gar auf Rang eins ihrer Gruppe, wurde Fünfte in der 2. Bundesliga. Da wächst ein weiteres tolles Ninja-Talent heran.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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