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Am gestrigen Abend fand die Jahreshauptversammlung des TuS Bommern vor 67 stimmberechtigten Mitgliedern statt. Aus allen Abteilungen wurde umfassend berichtet, sodass ein guter Überblick über die Aktivitäten und Entwicklungen des vergangenen Jahres gegeben werden konnte.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Wir gratulieren herzlich

  • Karin Kriebel zu beeindruckenden 75 Jahren Mitgliedschaft,
  • Erik Jakobi zu 65 Jahren Vereinstreue,
  • sowie aus der Turnabteilung Ulrike Hartwig und Oliver Rabe zu 50 bzw. 60 Jahren Mitgliedschaft.

Diese außergewöhnlich langen Mitgliedschaften stehen für großes Engagement, Herzblut und eine tiefe Verbundenheit mit unserem Verein. Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Im Anschluss wurde intensiv über die zukünftige Ausrichtung des Vereins diskutiert. Zentrale Themen waren der Verbleib am derzeitigen Standort sowie die Fortführung des Pachtvertrags mit der Stadt Witten über das Jahr 2035 hinaus. Auch die finanzielle Entwicklung und Stabilität des Vereins standen im Fokus der Diskussionen.

Saskia Happ gab bekannt, dass sie und ihre Vertreterin Dr. Svea Hüning im Rahmen der JHV der Turnabteilung 2026 ihr Amt vorzeitig niederlegen werden.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Vorstellung des neuen Schutzkonzepts, das in den kommenden Tagen sowohl auf der Vereins-Homepage veröffentlicht als auch über die Trainer weitergegeben wird. Dieses Projekt liegt uns besonders am Herzen, da es den respektvollen und sicheren Umgang innerhalb des Vereins weiter stärkt.

Zum Abschluss möchten wir uns bei allen Mitgliedern, Übungsleitern und Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement und das gelebte „Wir-Gefühl“ im TuS Bommern bedanken.

Möge dieses Miteinander auch in Zukunft die Basis unseres Vereinslebens bleiben.

Ganz gleich, wo man nachfragte, mit wem man sich unterhielt - das Urteil zu diesem eindrucksvollen Sport-Wochenende am Bommerfelder Ring war eindeutig und vor allem extrem positiv. Mit der Ausrichtung des dritten Wettkampfes der Ninja-Bundesliga-Saison hat der TuS Bommern offenbar einen Volltreffer gelandet. Eine ganze Reihe von Aktiven, die bereits in der TV-Show „Ninja Warrior Germany“ über den Bildschirm flimmerten, gab sich auch im Wittener Sportzentrum die Ehre und riss das Publikum mit halsbrecherischen Aktionen, die viele in Staunen versetzten, mit.

„Das war einfach eine großartige Entscheidung, die Ninja-Bundesliga nach Witten zu holen. Auch die Resonanz ist richtig gut, schon am ersten Tag war die Halle voll“, freute sich auch TuS-Vereinsmanager Björn Pinno, dass so viele Neugierige den Weg in die Sporthalle gefunden hatten. Diese hatte durch die aufwendig errichteten Gerüste, die quasi den Kletter-, Balance- und Hangel-Parcours vereinten, ein ganz anderes Erscheinungsbild als sonst. Das machte schon Eindruck, einen genauen Blick auf die Metallkonstruktion zu werfen. „Wir haben in der Nacht zu Freitag hier bis 3 Uhr aufgebaut. Ich bin jetzt auch ziemlich durch“, gab Steffen Moritz, der Gründer und Geschäftsführer der Ninja-Bundesliga, ehrlich zu Protokoll.

Gut 60 Wittener Freiwillige testen den kniffligen Ninja-Parcours

Schon am Samstagvormittag, ehe die Top-Athletinnen und -Athleten dieses Sports ihre ersten Vorläufe bestritten, war mächtig was los in Bommeraner Sportzentrum. „Die Leute haben Schlange gestanden, um das hier mal testen zu können“, berichtete Jacek Steinert (49). Er ist selbst ein alter Hase in Sachen Ninjasport und war mit seinen Tipps für die rund 60 Freiwilligen im Wittener Premieren-Parcours ein idealer Begleiter. „Mich hat schon gewundert, wie viele Kinder auch mit dabei waren“, so Steinert. Offenbar greift die Ninja-Community immer weiter um sich und die Herausforderung, seinen Körper mal ein paar ganz speziellen Prüfungen zu unterziehen, ist riesengroß.

„Wir hatten ja am Donnerstag auch schon die Helene-Lohmann-Realschule hier, die mit einigen Schülern den Parcours durchlaufen konnte. Die waren dabei so gut, dass die Macher der Ninja-Bundesliga direkt ein paar Wildcards für den Drittliga-Wettbewerb am Sonntag vergeben haben“, so TuS-Manager Björn Pinno. „Es ist diese coole Kombination aus Breiten- und Spitzensport, die das hier so reizvoll macht.“ Der Bommeraner Funktionär wies allerdings darauf hin, dass die Veranstaltung ohne die finanzielle Unterstützung durch die Stadtwerke so nicht umsetzbar gewesen wäre. „Natürlich kostet das hier alles Geld, wenn das Helferteam der Ninja-Bundesliga die Gerüste schon Tage vorher aufbaut, damit das auch andere mal testen können.“

Weil diese spektakulären Wettbewerbe aber so gut ankamen, kann sich Björn Pinno gut vorstellen, dass es in absehbarer Zeit wieder einen Halt der Ninja-Bundesliga in Witten geben wird. „Wir sind dafür natürlich offen“, ließ er wissen, und auch Bundesliga-Gründer Steffen Moritz war nicht abgeneigt. „Dorthin, wo es uns mit der Veranstaltung leicht gemacht wird, kehren wir gerne wieder zurück. Und ich fand es hier in Witten richtig klasse. Ich habe viele begeisterte Leute getroffen.“

Höhepunkt des Wochenendes waren fraglos die Wettkämpfe der ersten Liga. Unter anderem mit der amtierenden Deutschen Meisterin Nicola Wulf, die sich auch in Bommern nach drei Durchgängen Platz eins in der Tageswertung sicherte. Allerdings hatte die 18-jährige Stuttgarterin, erfolgreichste Frau in der beliebten RTL-Show des vergangenen Jahres, an einer der letzten Parcours-Bahnen Pech. Ein Hindernis bekam sie nicht richtig zu fassen, stürzte aus rund drei Metern Höhe unglücklich auf die mehr als einen Meter dicke, mit Luft gefüllte Matte. „Irgendwie hat dabei etwas Knack gemacht. Wir fahren auf jeden Fall kurz ins Krankenhaus, um das überprüfen zu lassen“, teilte Wulf mit. Seit inzwischen sechs Jahren ist sie im Ninjasport aktiv, gehört längst zu den Stars der Szene.

Von einer Höchstschwierigkeit zur nächsten

Insgesamt zehn Frauen gingen in den Erstliga-Wettbewerb, Nicola Wulf gewann am Ende vor Rebecca Dißmann und Lotta Thies. Alle drei zeigten beeindruckende Fertigkeiten an den komplizierten Gerätschaften, die vor allem ein hohes Maß an Griffkraft erforderten. „Der Parcours hier, den unser Stefan Angermeier wie auch sonst überall entworfen hat, hat absolut internationales Niveau“, so Liga-Boss Steffen Moritz. Der den Bundesliga-Abend gemeinsam mit Frank Schmidpeter moderierte. Letzterer, der auch als Aktiver ins Rennen ging, erklärte dem Publikum fachkundig jede einzelne Station - so wurde der Wettkampf für so manchen Besucher noch transparenter. Am häufigsten ging ihm dabei der Begriff „Höchstschwierigkeit“ über die Lippen.

Deutsche Meisterin gewinnt in Witten - trotz Sturz

Die ehemalige Bundesliga-Turnerin Hannah Mees (25) aus Lebach im Saarland, die schon dreimal an der TV-Show teilgenommen hat, dort u. a. bereits ins Halbfinale kam, schaffte es am Samstag nicht ganz aufs Podium. Auch wenn sie sich vor gut zwei Jahren den Brustwirbel gebrochen hatte nach einem Trainingssturz von einem Ninja-Gerät, lässt sie dieser Sport einfach nicht los. „Es ist diese Lust, immer wieder neue Bewegungen kennenzulernen. Unsere Community ist richtig cool, über den Sport habe ich auch meinen Freund kennengelernt. Der Parcours hier in Witten ist schon recht schwierig, erfordert viel Kraftausdauer.“

Im Wettbewerb der Männer (insgesamt 21 Starter) setzte sich der erst 14-jährige Nils Rottstegge vor Mika Bertram und Frederik Becker durch. „Ich war heute ganz zufrieden mit mir - ich sag‘ mal: Das war eine Neun von Zehn. Die letzte Bahn ging schon sehr auf die Unterarme“, so der Gewinner aus Rhede, der in seiner Heimatstadt auch gute Trainingsmöglichkeiten ha. Sein großes Ziel: „Einmal an der RTL-Show teilnehmen. Aber das darf man erst ab 16, da muss ich noch warten.“

Wittener Top-Talent Ida Schulz belegt Platz fünf in der 2. Bundesliga

Auch am Sonntag ging es noch einmal hoch her im Bommeraner Sportzentrum, rund 30 Drittliga- und 60 Zweitliga-Aktive wollten schließlich auch noch ihr Glück versuchen. Dabei belegte der Wittener Jacek Steinert Rang zwei in seiner Altersklasse („das war heute ganz gut, aber nicht optimal“), die erst zwölfjährige Ida Schulz - ebenfalls aus der Ruhrstadt - landete gar auf Rang eins ihrer Gruppe, wurde Fünfte in der 2. Bundesliga. Da wächst ein weiteres tolles Ninja-Talent heran.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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Deutschland Top-Athleten kommen nach Witten

Das Wochenende am Samstag, 11., und Sonntag, 12. Oktober, verspricht ein heißes zu werden. Denn im Sportzentrum vom TuS Bommern am Bommerfelder Ring 113 sind Deutschlands Top-Athleten aus der Ninja-Bundesliga zu Gast.

Bereits ab Mitte der Woche wird der Parcours aufgebaut. Am Donnerstag und Freitag haben Vereinsmitglieder, Schüler der Helene-Lohmann-Realschule sowie die Judoka der Sport-Union Annen die Gelegenheit, sich im Ninja-Sport, der durch die Fernsehsendung „Ninja Warrior Germany“ bekannt geworden ist, auszuprobieren, bevor am Samstag und Sonntag die TV-bekannten Cracks an den Start gehen.

Mit dabei sind auch zwei Teilnehmer aus Witten: Jacek Steinert, der bei der siebten Staffel von Ninja Warrior Germany teilgenommen hat, und die zwölfjährige Ida Schulz.

Für Jacek Steinert war die erste Staffel der Sendung 2017 die Initialzündung, sich mit dem Ninja-Sport zu beschäftigen. „Es ist ein schöner Sport, der einen komplett fordert“, sagt der 49-Jährige, der zum Nationalkader im OCR-Lauf (Obstacle Course Racing) gehört und in diesem Sport mehrere deutsche Rekordtitel geholt hat sowie einen Vizeeuropameistertitel und einen fünften Platz bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr. Er tritt in Witten in der Kategorie 40+ an. „Das Ziel ist ein Treppchenplatz“, sagt er.

Ida Schulz ist über einen kleinen Umweg mit dem Ninja-Sport in Berührung gekommen. „Vor zweieinhalb Jahren habe ich an einem Ostercamp teilgenommen“, erzählt sie, „das war so ähnlich wie beim Ninja.“ Zweimal pro Woche trainiert Ida Schulz beim Ruhrpott-Cross in Bochum, Deutschlands größter Hindernisanlage, und regelmäßig auch in Ninja-Hallen, von denen es in Deutschland mittlerweile rund 20 gibt. Vor wenigen Wochen hat sie bei der Weltmeisterschaft in Göteborg teilgenommen und landete dort in ihrer Altersklasse unter den besten 20 Teilnehmerinnen.

Athleten und Zuschauer erwartet am Wochenende eine spannende Mischung aus Hangeln, Klettern, Balancieren, Schwingen und Fliegen, wie man sie aus dem TV kennt. Los geht es am Samstagvormittag ab 9 Uhr mit einem öffentlichen Mitmach-Training für Interessierte jeden Alters. Die Teilnahme kostet 10 Euro, anmelden kann man sich übers Internet unter der Adresse www.ninja-bundesliga.de

Um 14 Uhr ist der Wettkampfstart für die erste Bundesliga mit dem Finale ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro - nur online unter www.ninja-bundesliga.de

Am Sonntag finden bis 12 Uhr die Wettkämpfe der 3. Bundesliga mit vielen jungen Talenten ab 8 Jahren statt, bevor ab 12 Uhr die 2. Bundesliga mit ambitionierten Fortgeschrittenen gastiert. Der Eintritt am Sonntag ist frei. Gesponsert wird die Veranstaltung von den Stadtwerken Witten.

Spitzen-Sport & Mitmach-Action am Bommerfelder Ring! Am 11. und 12. Oktober 2025 verwandelt sich das Sportzentrum des TuS Bommern (Bommerfelder Ring 113) in eine Arena für packende Duelle, spektakuläre Sprünge und jede Menge Adrenalin. Die Ninja-Bundesliga macht mit ihrem vierten Wettkampf-Wochenende Station in Witten – mit Top-Athleten aus Deutschland und Europa.

Mitfiebern & Staunen: Von Nachwuchstalenten bis zur TV-bekannten Elite wie Jaczek Steinert aus Witten, Viktoria Krämer oder Lukas Homann: Wer Ninja-Sport bisher nur aus dem Fernsehen kennt, erlebt die Hindernis-Action hier live und hautnah. Höhepunkt ist das Finale der 1. Bundesliga am Samstagabend – Weltklasse-Sport mitten in Witten.

Selbst ausprobieren geht natürlich auch: Nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen! Am Samstagvormittag ab 9 Uhr gibt es ein offenes Training für alle Altersgruppen. Von Balance-Übungen bis zum „Stangenflug“ können Neugierige selbst testen, was im Ninja-Parcours möglich ist. Kosten: 10 Euro, Anmeldung online unter 👉 www.ninja-bundesliga.de.

Programm & Tickets:

  • Samstag, 9 Uhr: Mitmach-Training
  • Samstag, 14 Uhr: 1. Bundesliga (Finale ab 18 Uhr) – Eintritt 15 €, ermäßigt 10 € (nur online)
  • Sonntag, bis 12 Uhr: 3. Bundesliga (Talente ab 8 Jahren) – Eintritt frei
  • Sonntag, ab 12 Uhr: 2. Bundesliga

Wer nicht vor Ort ist: Alle Wettkämpfe werden auch live auf YouTube übertragen.