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Handball 1. Damen

WAZ: 14-Tore-Gala in Gevelsberg: Bommerns Josefine Bernstein ist nicht zu stoppen

WAZ. Josefine Bernstein hat bei der HSG Gevelsberg-Silschede eine herausragende Partie gespielt. Die Rückraumspielerin des TuS Bommern erzielte beim 28:13-Erfolg (14:8) der Wittenerinnen nicht weniger als 14 Tore.

Trainer Sebastian Razeng und seine Lebensgefährtin Josefine Bernstein waren sich nicht ganz sicher, ob das der Rekord für die Bommeraner Handballerin war: „Wir führen nicht Buch, aber 14 Tore sind schon einen ganze Menge.“ Acht Tore warf Bernstein aus dem Spiel, sechsmal traf sie von der Siebenmeter-Linie und verwarf sogar noch einen Strafwurf. Außerdem verhinderten einige Male Latte und Pfosten einen noch höhere Torausbeute.

Die Taktik des TuS Bommern spielt Josefine Bernstein in die Karten

Der ursprüngliche Matchplan des Trainers hatte Bernstein nicht unbedingt als Torschützin vorgesehen. Die Taktik sah einen Abwehr-Angriff-Wechsel vor, in dem die Rückraumspielerin den defensiven und Nina Hillebrecht den offensiven Part übernehmen sollte. Die Top-Torschützin machte aber auch im Innenblick einen hervorragenden Job, sodass die Bommeraner Frauen immer wieder in Ballbesitz kamen. Razeng erklärt: „So konnten wir immer wieder die erste und zweite Welle spielen, und da wechselt man natürlich nicht.“

In einer ausgeglichenen Anfangsphase wechselte die Führung noch ständig, und die Bommeranerinnen lagen sogar mit 1:3 hinten. Doch Mitte der ersten Halbzeit kam es zu einer schweren Verletzung. Ein Spielerin der Gastgeberinnen fiel bei einem Angriff aufs Gesicht und blieb erst einmal auf dem Parkett liegen, bevor sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Lisa Frorath holt mehrere Siebenmeter heraus

Das brachte die HSG augenscheinlich aus dem Tritt, zumal die Bank der Gastgeberinnen auch nicht besonders üppig besetzt war. Mit drei Toren in Folge warf Bernstein den TuS Bommern mit 10:7 in Front. Die Gevelsbergerinnen trafen nicht zuletzt wegen einer starken TuS-Torfrau Pia Wegge bis zu Pause nur noch einmal zum 8:12 (25.), und die Razeng-Sieben nahm ein Sechs-Tore-Polster mit in die Kabine.

Das Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Bommern verteidigte stark, und Josefine Bernstein warf ein Tor nach dem anderen. Das lag auch daran, dass die quirlige Lisa Frorath einen Siebenmeter nach dem anderen herausholte. Da nur einer von vier Strafwürfen im Tor gelandet war, übernahm Bernstein auch wieder diese Rolle.
Der Trainer ist mit der Punktausbeute nicht unzufrieden

Die Bommeranerinnen bleiben nach diesem Sieg weiter in Lauerstellung. Sebastian Razeng hat den Aufstieg nicht als Ziel ausgegeben, doch die vier Bonuspunkte Rückstand auf die HSG Hohenlimburg gefallen ihm sehr gut: „Wenn wir nicht gegen Soest so blöd verloren hätten, wäre das alles noch viel besser.“

TuS: Clausing, Güntner, Wegge; Schneider (2), Wenzel, Bernstein (14/6), Frorath (1), Nievel (1), Becker, Berger (4/1), Breddemann (1), Jörges (3), Schade (2), Hillebrecht.

WAZ-Bericht von Ralf Weihrauch

Tabelle: 1. Damen Verbandsliga

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